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Gott und der Atheist

Ein Atheist spazierte eines Tages an einer Felsklippe entlang, als er ausrutschte und über den Klippenrand stürzte.
Beim Hinunterfallen gelang es ihm, den Ast eines kleinen Baumes zu packen, der aus einer Felsspalte wuchs. Wie er dort hing und im kalten Wind hin und her baumelte, ging ihm auf, wie hoffnungslos seine Lage war: Unter ihm lagen zerklüftete Felsbrocken, und hinaufzuklettern war unmöglich. Sein Griff um den Ast wurde schwächer.
“Naja“, dachte er, „jetzt kann mich nur noch Gott retten. Ich habe nie an Gott geglaubt, doch vielleicht war das falsch. Was habe ich schon zu verlieren?“
Daher rief er laut: „Gott! Wenn es dich gibt, rette mich, und ich werde an dich glauben!“
Doch es kam keine Antwort.
Er rief von neuem: „Bitte, Gott. Ich habe nie an dich geglaubt, aber wenn du mich jetzt rettest, werde ich von nun an an dich glauben.“
Plötzlich erschallte eine mächtige Stimme aus den Wolken: “Das wirst du nie und nimmer. Ich kenne Deinesgleichen!“
Der Mann war so überrascht, dass er beinahe den Ast losgelassen hätte.
„Bitte, Gott, du irrst dich. ich meine es wirklich! Ich werde glauben.“
„Wirst du nicht. Das sagen alle.“
Der Mann flehte und argumentierte.
Schließlich sagte Gott: „Na gut. Ich werde dich retten…
Lass den Ast los!“
„Den Ast loslassen?“ rief der Mann. „Glaubst du ich bin verrückt?“

Osho

28.6.07 10:58
 


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